Reisebegleitung (zum Blog vom 20.10.)

Rückfahrt Kuchen-Mössingen mit Umsteigen in Plochingen und Tübingen:

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insbesondere umdenken

•    durch den Verzicht auf weiteren Autobahnausbau, der nur den Autoverkehr fördert, umweltfreundliches Bahnfahren ins Hintertreffen bringt, weiter Böden versiegelt und Unmengen CO2-intensiven Betons verbraucht

•    durch Stopp und Konversion wachstumsfixierter Großprojekte, zu denen es klimaverträglichere Alternativen gibt, z.B. der geplante Fehmarnbelttunnel, die 2. S-Bahn- Stammstrecke in München, der geplanten zusätzliche Tiefbahnhof in Frankfurt, die Verlegung des Bahnhofs Hamburg-Altona, …

•    und insbesondere durch Ausstieg/Umstieg bei Stuttgart 21!  Das aus der Wachstumseuphorie der 90er Jahre stammende Projekt ist ein klimapolitischer Sündenfall par excellence: durch Verkleinerung der Bahnhofskapazität würde Verkehr in großem Stil auf die Straße zurückverlagert - und es sollen für sogenannte Ergänzungsprojekte weitere Unmengen Beton und Sand verbraucht werden, um jetzt, wo die kapitalen Planungsmängel immer sichtbarer werden, noch zu retten, was nicht mehr zu retten ist. (
Quelle)

VERSPÄTET, VERALTET, KAPUTT

Titelzeile FAZ
Heute erlebt in Tübingen:
Der Zug nach Stuttgart fuhr ohne jede Ansage plötzlich los. Wir waren nicht die Einzigen, die verblüfft und verärgert auf dem Bahnsteig standen, nachdem wir auf eine Zugtüre zugingen. Also auch die Kundenfreundlichkeit ist Fehlanzeige bei der maroden Bahn, wie beim derzeitigen Wegechaos im Stuttgarter Hauptbahnhof.

Zeitbilanz (24)

Aus der Rede von Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D., auf der 584. Montagsdemo am 18.10.2021 zum vergangenen Lenkungskreis:
„Den Vogel abgeschossen hat aber Regionalpräsident Bopp, der allen Ernstes die Unterbrechung der Gäubahnstrecke von mehr als 10 Jahren für zumutbar hält.“
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Selbst nur ein Jahr Unterbrechung der Gäubahn brächte eine riesige Zeitmenge in der
Zeitbilanz!

Irrrtum (9)

19.2.2013: Merkel verbittet sich weitere Kostenüberraschungen.
Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte in Berlin Merkels grundsätzliche Überzeugung, dass es sich bei Stuttgart 21 um ein wichtiges Vorhaben für die Region und Deutschland insgesamt handele, habe sich nicht geändert.
Zugleich gelte jedoch: „Ein solches Projekt muss wirtschaftlich sein, und die Zahlen müssen stets überprüft werden.“